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Vögel im Zoo Stuttgart - Wilhelma

Vögel im Zoo Stuttgart Prachtfruchttaube

(Prachtfruchttaube Männchen)

Die Wilhelma hat nicht nur ein sehr schönes Tropenhaus mit vielen exotischen Vögeln, wie zum Beispiel der schönen Prachtfruchttaube zu bieten, auch im Aquarium (!!) findet man unerwarteterweise sehr schöne Exemplare. Zum Beispiel habe ich dort den Roten Kardinal (Bilder weiter unten) fotografieren können.
Außerdem gibt es Freiflugvolieren und andere Außengehege, in denen man viele unterschiedliche Arten bewundern kann.

Prachtfruchttaube Weibchen

Zoo Stuttgart Vögel

Die Prachtfruchttauben leben im Zoo Stuttgart im Tropenhaus zusammen mit Schamadrosseln, Balistaren, Elfenblauvögeln, Reisfinken und vielen anderen.
Das Männchen der Prachtfruchttaube ist sehr auffällig bunt gefiedert, das Weibchen ist eher unauffällig grün. Beide werden ca. 25 cm groß und wiegen um die 110 bis 125 g. Wie der Name schon vermuten lässt, ernähren sich diese Vögel hauptsächlich von Früchten und Beeren. Manchmal stehen auch Sämereien und Insekten auf dem Speiseplan.
Ihr Verbreitungsgebiet ist groß. Es erstreckt sich von Maluku über die Inseln Numfoor und Japan, den Aru-Inseln, Sulawesi, Neuguinea, dem Bismarck-Archipel, den Salomonen über das australische Kap York bis nach New South Wales. Dort bewohnen sie tropische Laubwälder, Mangroven und Plantagen.

Schamadrossel - Wilhelma

tropische vögel wilhelma

Die Schamadrossel ist eine ca. 25 cm grosse und ca. 30 g schwere Vogelart, die ihre urpsrüngliche Heimat in Indien, China, auf den indonesischen Inseln und auf Hawaii hat. Die Geschlechter lassen sich anhand der Gefiederfärbung gut unterscheiden. Das Männchen hat einen kräftigen orangen Bauch und glänzend schwarze Federn am Kopf bis auf den Rücken und zum Schwanz.
Das Weibchen ist deutlich unauffälliger mit blasseren Farben. Ausserdem hat es kürzere Schwanzfedern als das Männchen.

Roter Kardinal Männchen - im Aquarium Wilhelma

Vögel Zoo Stuttgart

Der Rotkardinal ist ein weit verbreiteter Vogel, der allerdings nicht bei uns vorkommt. Seine Heimat erstreckt sich vom südöstlichen Kanada über die zentralen und östlichen US-Bundesstaaten bis in den Norden Mexikos und Teilen Mittelamerikas. In den westlichen US-Bundesstaaten, vor allem in Kalifornien sowie auf den Bermudas wurde er eingeführt.

Roter Kardinal Weibchen

Vögel Wilhelma

Sein Lebensraum sind die offene Prärie und savannenähnliche Landschaften, lichte Wälder und auch Weideland. Menschennähe stört die Vögel nicht, so daß man ihnen auch oft in Parks und Gärten begegnet.

Wellensittich in einer der großen Freiflugvolieren der Wilhelma

Vögel Wilhelma

Der wohl bekannteste Papagei der Welt ist wahrscheinlich der Wellensittich. Als Ziervogel ist er weltweit sehr beliebt. Seine ursprüngliche Heimat ist Australien, wo er in großen Schwärmen umherzieht und dort die am häufigsten vorkommende Papageienart ist.
Fühlen sich die Vögel in einer Region wohl, bleiben sie dort und sind somit Standvögel. Wird das Wasserangebot allerdings knapp, ziehen sie weiter.
Die Wildform des Wellensittich ist grün-gelb. Durch Züchtung existieren heute aber sehr viele unterschiedliche Farbschläge bei Wellensittichen in Gefangenschaft.

Reisfink - Tropenhaus Zoo Stuttgart

exotische Vögel Wilhelma zoo stuttgart

In seiner Heimat ein wenig geliebter Vogel ist der Reisfink. Wie sein Name schon vermuten lässt, hat er eine Vorliebe für Reis. Meistens sind Reisfinken in Schwärmen unterwegs, die dementsprechend viel Schaden in den Reisfeldern anrichten können.
Seine Heimat sind südostasiatische Länder wie zum Beispiel Malaysia, Sumatra, Singapur und Bali.
Männchen und Weibchen sehen sich sehr ähnlich, so daß sie am sichersten an der Tatsache zu unterscheiden sind, daß nur das Männchen singt.

Collet Sittich - Außenvoliere

Wilhelma Vogelarten

Collettsittiche kommen in freier Natur ausschließlich in Australien vor. Dort bewohnen sie offene Baumsavannen oder offenes Grasland. Als Nistplätze bevorzugen Collettsittiche Termitenhügel.
Das Gelege besteht aus drei bis fünf Eiern, die ca. drei Wochen lang bebrütet werden. Die Jungvögel sind nach ca. 27 Tagen flügge.
Männchen und Weibchen unterscheiden sich deutlich. Während das Männchen kräftig türkis, schwarz, gelb und grünlich gefärbt ist, ist das Weibchen recht unauffällig grün.
Wegen ihrer schönen Farben werden sie schon lange Zeit als Ziervögel gehalten.

Maskenkiebitz - Außenvoliere

Vögel Zoo Stuttgart

Woher der Maskenkiebitz seinen Namen hat liegt natürlich auf der Hand. Er wird etwa 35 cm groß und um die 450 g schwer. Männchen und Weibchen unterscheiden sich so gut wie gar nicht.
Diese Kiebitzart kommt auf Tasmanien, Neuseeland, Neuguinea und in Australien vor. Dort bewohnt der Maskenkiebitz Graslandschaften und Sumpfgebiete. Meistens sind die Vögel in kleinen Gruppen unterwegs, um Futter zu suchen. Auf dem Speiseplan stehen Insekten, Würmer, Spinnen und andere Kleintierchen.
Gebrütet wird je nach Aufenthaltsort zu verschiedenen Zeiten des Jahres. Das Gelege besteht meistens aus 3 bis 4 Eiern, die etwa 4 Wochen von beiden Eltern bebrütet werden. Die Jungvögel werden ca. 4 bis 5 Wochen mit Nahrung versorgt, bleiben aber auch danach noch bei den Eltern.

Kea - Außenvoliere

Kea Wilhelma Zoo Stuttgart

Keas sind zwar recht unauffällig gefärbte Papageien, aber es handelt sich um sehr interessante und intelligente Vögel. Sie sind ca. 46 lang und bringen es auf ein Gewicht zwischen 700 und 1100 g. Männchen sind etwas schwerer als Weibchen, das Gefieder ist allerdings bei beiden Geschlechtern gleich.
Sie sind auf Neuseeland beheimatet, wo sie wegen ihrer neugierigen Art so manchem Menschen das Leben schwer machen können. Lässt ein unachtsamer Tourist einen Gegenstand unbeaufsichtigt herumliegen, wird dieser sofort untersucht. Rucksäcke können die Vögel problemlos öffnen um den Inhalt genauer unter die Lupe nehmen.