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Goldammer

Goldammer

Goldammern sind mit ihren 16 bis 17 cm Körperlänge ein bisschen größer als Spatzen. Sie wiegen zwischen 25 und 30 Gramm und ihre Ernährung ist hauptsächlich vegetarisch. Nur die Jungvögel werden mit Insekten aufgezogen.
Männchen und Weibchen sind etwas unterschiedlich gefärbt und sind zumindest während der Brutzeit gut zu unterscheiden. Das Männchen trägt dann ein leuchtend gelbes Federkleid, was im Herbst und Winter unauffälliger wird. Zu dieser Zeit sieht es dem Weibchen ziemlich ähnlich. Das Weibchen ist insgesamt etwas blasser und weniger auffällig.
Goldammern gehören zu unseren Standvögen, das heißt sie bleiben das ganze Jahr bei uns.
Man kann sie im Winter recht häufig an Futterstellen beobachten, wobei sie sich meistens auf dem Boden aufhalten und dort nach Futter suchen. Futterhäuschen fliegen sie nicht gerne an.
Gebrütet wird in Mitteleuropa ab etwa Mitte April bis Anfang August. Pro Jahr werden zwei bis drei Bruten aufgezogen. Das Nest wird meistens auf dem Boden oder in Bodennähe in dichter Vegetation am Rand von Hecken, an Böschungen und unter Büschen errichtet. Ein Gelege besteht aus drei bis fünf Eiern, die 11 bis 14 Tage vom Weibchen allein bebrütet werden. Die Nestlingszeit der Jungvögel beträgt 9 bis 14 Tage.

-Steckbrief Goldammer:

Name: Goldammer
Wissenschaftlicher Name: Emberiza citrinella
Ordnung: ‎Sperlingsvögel (Passeriformes)
Familie: Ammern (Emberizidae)
Gattung: Ammern (Emberiza)
Art: Goldammer
Größe: 16 bis 17 cm
Gewicht: 25 bis 30 g
Lebenserwartung: ca. 8 Jahre
Lebensraum: Waldränder, Büsche, Kiesgruben, Wisen, Brachflächen, Kulturlandschaften
Nahrung: Sämereien, Insekten, Spinnen, Würmer
Zugverhalten: bei uns Standvogel
Paarungszeit: April bis Juli
Brutverhalten: 2 Bruten pro Jahr mit 3 bis 5 Eiern