Kalanderlerche
Die Kalanderlerche hat eine Körpergröße von ca. 19 cm und eine Flügelspannweite von ca. 40 cm. Sie hat einen großen, dicken Schnabel, breite Flügel und einen kurzen Schwanz.
Bei uns in Deutschland ist die Kalanderlerche kein Brutvogel, sondern ein sehr seltener Ausnahmegast.
Sie bewohnt Trockensteppen und strukturell ähnliche, vom Menschen geschaffene Standorte wie z.B. Weiden oder dürre Getreidefelder in Südeuropa, Nordwestafrika, in der Türkei und Turkestan.
Östliche Populationen sind Zugvögel, westliche Populationen vorwiegend Standvögel.
Gebrütet wird in einem Nest am Boden in offenem Gelände.
Das Nest besteht aus Gras, kleinen Blättern, Sprossen und Wurzeln und ist mit feinem faserigem Pflanzenmaterial ausgekleidet. Das Gelege besteht normalerweise aus 3 bis 6 Eiern, die 16 Tage lang bebrütet werden. Die Jungvögel verlassen nach ca. 10 Tagen das Nest, sind zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht selbstständig.
-Steckbrief Kalanderlerche:
| Name: |
Kalanderlerche |
| Wissenschaftl. Name: |
Melanocorypha calandra |
| Ordnung: |
Sperlingsvoegel (Passeriformes) |
| Familie: |
Lerchen (Alaudidae) |
| Gattung: |
Melanocorypha
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| Art: |
Kalanderlerche |
| Größe: |
19 cm |
| Gewicht: |
Männchen 54 – 73 g, Weibchen 44 - 66 g |
| Lebenserwartung: |
5 - 7 jahre |
| Lebensraum: |
Trockensteppen, Weiden, Getreidefelder
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| Nahrung: |
Insekten, Samen und andere Pflanzenteile |
| Zugverhalten: |
gebietsabhängig Zugvogel oder Standvogel |
| Brutverhalten: |
1 bis 2 Bruten pro Jahr mit 3 bis 6 Eiern |
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