Gelbkopfpipra
Der Gelbkopfpipra ist ein kleines Vögelchen, das nur etwa 9,5 cm groß wird und um die 12 bis 14 g wiegt. Erwachsene Männchen haben ein gelbes Köpfchen, das restliche Gefieder ist schwarz. Weichen und junge Männchen sind olivgrün gefiedert und etwas kleiner als Männchen. Gelbopfpipras kommen
in Mittel- und Südamerika vor. Als Lebensraum dienen tropische Wälder und Plantagen. Die Nahrung der Vögel besteht aus Früchten und Insekten.
Die Balztänze der Männchen sind faszinierende Darbietungen, bei denen bis zu zwölf männliche Gelbkopfpipras zusammenkommen können. Jedes Männchen besetzt eine horizontale Sitzstange in etwa sechs bis zwölf Metern Höhe. Von dieser Sitzstange aus springt, rutscht oder fliegt es schnell zu anderen Sitzstangen. Während der Vorstellung erzeugen die Flügelchen surrende Töne und auch ein "Zit-Zit"-Ruf wird vorgetragen.
Das Weibchen ist für den Bau des Nestes zuständig, das sich tief in einem Baum befindet. Ein Gelege besteht normalerweise aus zwei Eiern, die vom Weibchen ca. 16 bis 17 Tage lang bebrütet werden.
-Steckbrief Gelbkopfpipra:
Name: |
Gelbkopfpipra |
Wissenschaftlicher Name: |
Ceratopipra erythrocephala |
Ordnung: |
Sperlingsvögel (Passeriformes) |
Familie: |
Pipridae |
Gattung: |
Ceratopipra
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Art: |
Gelbkopfpipra |
Größe: |
9,5 cm |
Gewicht: |
12 bis 14 g |
Lebensraum: |
tropische Wälder, Plantagen
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Nahrung: |
Insekten, Früchte |
Brutverhalten: |
2 Eier |
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