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Felsenschwalbe

Felsenschwalbe

Die Felsenschwalbe kann auf den ersten Blick leicht mit der sehr ähnlich aussehenden Uferschwalbe verwechselt werden. Sie ist mit einer Körpergröße von 14 bis 15 cm etwas größer als die Uferschwalbe und sie hat im Gegensatz zur Uferschwalbe kein Brustband.
Wie der Name schon vermuten lässt, hält sich die Felsenschwalbe gerne in der Nähe von Felswänden auf.

Felsenschwalbe

Die Felsenschwalbe ist eine wärmeliebende Art, die in Südeuropa, Nordafrika und Asien bis nach China beheimatet ist. In Deutschland brütet sie hauptsächlich im südbayrischen Alpenraum und lokal im Südschwarzwald. Es handelt sich um Zugvögel, die schon Ende Februar an ihre Brutplätze zurückkehren. Wenn die klimatischen Bedingungen gut sind, werden zwei Bruten pro Jahr großgezogen. Gebrütet wird in einem Nest aus Lehm und Speichel, das sich z.B. unter überhängendem Fels befindet oder an Häusern unter einem Dachvorsprung.

Felsenschwalbe

Ein Gelege besteht normalerweise aus zwei bis fünf Eiern, die vierzehn bis fünfzehn Tage lang bebrütet werden. Die Nestlingszeit beträgt 24 bis 28 Tage. Nachdem die Jungvögel das Nest verlassen haben, werden sie noch weitere zwei Wochen von den Eltern gefüttert.

-Steckbrief Felsenschwalbe:

Name: Felsenschwalbe
Wissenschaftl. Name: Ptyonoprogne rupestris
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Familie: Schwalben (Hirundinidae)
Gattung: Ptyonoprogne
Art: Felsenschwalbe
Größe: 14 - 15 cm cm
Gewicht: ca. 17 - 33 g
Lebenserwartung: 5 - 8 Jahre
Lebensraum: Schluchten, Felswände, Dörfer
Nahrung: Insekten
Zugverhalten: Zugvogel
Brutverhalten: 1 bis 2 Bruten pro Jahr mit 2 bis 5 Eiern