Wiesenpieper

Wiesenpieper Fehmarn

Der Wiesenpieper ist in der nördlichen Hälfte Europas und Asiens ein recht häufiger Brutvogel. Er ist ca. 15 cm groß, wiegt um die 18 - 24 g und ist damit in etwa so groß wie ein Spatz. Männchen und Weibchen sind anhand der Gefiederzeichnung nicht zu unterscheiden.

Im Sommerhalbjahr ernährt sich der Wiesenpieper überwiegend von Insekten und Spinnentieren. Im Winter kommen Sämereien und Schnecken dazu. Gebietsabhängig können Wiesenpieper sowohl Standvögel als auch Zugvögel sein.

Wiesenpieper Bild

Charakteristisch für den Wiesenpieper ist sein Lebensraum. Gebrütet wird in offenen Landschaften, z.B. Marschen, Dünen, feuchten Wiesen oder Heiden. Die Brutzeit in den südlichen Verbreitungsgebieten beginnt im April, in den nördlichen Verbreitungsgebieten Anfang Juni. Meistens brütet der Wiesenpier zwei mal im Jahr.
Die Nester werden auf dem Boden angelegt und das Gelege besteht aus drei bis fünf Eiern. Allein das Weibchen ist für die Bebrütung der Eier zuständig. Nach 11 bis 15 Tagen schlüpfen die Jungvögel, die von beiden Elternteilen 12 bis 14 Tage lang versorgt werden.

-Steckbrief Wiesenpieper:

Name: Wiesenpieper
Wissenschaftlicher Name: Anthus pratensis
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes) ‎
Familie: Stelzen und Pieper (Motacillidae)
Gattung: Pieper (Anthus)
Art: Wiesenpieper
Größe: 15 cm
Gewicht: 18 - 24 g
Lebensraum: offene Landschaften, feuchte Wiesen, Heiden, Marschen, Dünen, Moore
Lebenserwartung: 5 Jahre
Nahrung: Insekten, Spinnentiere, Schnecken, Sämereien
Zugverhalten: Standvogel/Zugvogel
Paarungszeit: April bis Juni
Brutverhalten: 2 bis 3 Bruten pro Jahr mit 3 bis 5 Eiern