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Zilpzalp

Zilpzalp

Der nur etwa 11 cm kleine Zilpzalp ist bei uns einer der am weitesten verbreiteten Laubsänger. Allerdings verbringt der Zilpzalp nur den Sommer in Deutschland. Er überwintert im Mittelmeerraum und im südlichen Mitteleuropa.
Ab dem Frühjahr hört man den Zilpzalp fast überall laut singen. Seinem relativ eintönigen aber unverwechselbaren Gesang verdankt er seinen Namen, denn er klingt tatsächlich wie "zilp zalp zilp zalp...". Allerdings ruft er auch ab und zu ganz ähnlich wie der Fitis, der ihm äusserlich noch dazu fast gleicht. Der Ruf klingt wie ein ansteigendes "hüit".

Zilpzalp

Im Gegensatz zu seinem Gesang ist sein Erscheinungsbild relativ unscheinbar. Verwechslungsgefahr besteht mit dem Fitis-Laubsänger, der kaum vom Zilpzalp zu unterscheiden ist. Das Gefieder des Zilpzalp (und des Fitis) ist auf der Oberseite olivbraun, die Unterseite ist weißlich mit Beige- und Gelbanteil. Sie haben beide einen einen dunklen Überaugstreif. Die Beinchen sind beim Zilpzalp dunkler als beim Fitis, allerdings ist dieser Unterschied auf den ersten Blick kaum zu erkennen.

Gebrütet wird vor allem in lockeren Wäldern aber auch in wilden Gärten, in Parks oder auf Friedhöfen. Das Gelege besteht normalerweise aus 3 bis 5 Eiern, die etwa 13 bis 16 Tage bebrütet werden. Die Nestlingszeit dauert noch einmal ca. zwei Wochen. Die Jungvögel können schon nach der kurzen Zeit von etwa 18 Tagen kleine Strecken fliegen und werden nach dem Ausfliegen noch bis zu 20 Tage von den versorgt.

-Steckbrief Zilpzalp:

Name: Zilpzalp
Wissenschaftlicher Name: Phylloscopus collybita
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes) ‎
Familie: Laubsängerartige (Phylloscopidae)
Gattung: Laubsänger (Phylloscopus)
Art: Zilpzalp
Größe: 11 cm
Gewicht: 8 bis 10 g
Lebenserwartung: ca. 7 Jahre
Lebensraum: Waldränder, Wälder, Parks, Gärten, Friedhöfe
Nahrung: Blattläuse, Schnecken, Asseln, Spinnen, Insekten, Beeren, Obst
Zugverhalten: Zugvogel
Paarungszeit: April
Brutverhalten: 3 bis 5 Eier