Wanderfalke

Der Wanderfalke ist etwas größer als eine Taube und sein auffälligstes Merkmal sind seine schnellen Flugmanöver, die man beobachten kann, wenn er auf Beutejagt ist. Er ist größer und kräftiger als Turm- und Baumfalken. Beheimatet ist der Wanderfalke fast überall auf der Welt und bei uns meistens als Standvogel heimisch.
Sein Gefieder ist grau an der Oberseite und weiß mit einer dunklen Querbänderung an der Unterseite. Der Kopf ist dunkel, die Kehle und die Wangen dagegen sind weiß.
Als Nahrung dienen fast ausschließlich andere Vögel, die der Wanderfalke im Flug erbeutet. Hauptsächlich werden Haustauben, Stare, Lerchen, Buchfinken, Drosseln und Rabenvögel gejagt.
Der Wanderfalke bewohnt ausserhalb der Brutzeit die verschiedensten Lebensräume. Er bevorzugt aber offenes Gelände, idealerweise in Gewässernähe mit reichem Vogelvorkommen. Zum Brüten ist er auf Felswände, Steinbrüche oder Gebäude wie zum Beispiel Kirchtürme angewiesen, wobei manche Wanderfalken auch in Bäumen oder sogar auf dem Boden brüten. Ab März beginnt die Brutsaison für die Vögel. Das Gelege besteht oft aus zwei bis vier Eiern, die 29 bis 32 Tage bebrütet werden. Die Jungvögel bleiben bis 42 Tage lang am Nest. Meistens brüten Wanderfalken nur ein mal pro Jahr.

-Steckbrief Wanderafalke:

Name: Wanderfalke
Wissenschaftlicher Name: Falco peregrinus
Ordnung: ‎Falkenartige (Falconiformes)
Familie: Falkenartige (Falconidae)
Gattung: Falken (Falco)
Art: Wanderfalke
Größe: 35 - 50 cm
Gewicht: 600 - 1300g
Lebenserwartung: 10 - 15 Jahre
Lebensraum: verschiedene Lebensräume
Nahrung: Vögel
Zugverhalten: bei uns meist Standvogel
Paarungszeit: Februar - März
Brutverhalten: 1 Brut pro Jahr mit 2 bis 4 Eiern