Vogelstation "Moosmühle" Benekdiktbeuern

Grünfink Männchen

Grünfink - grüner Fink

Die Vogelstation "Moosmühle" befindet sich ca. einen Kilometer westlich vom Kloster Benediktbeuern in den Feuchtgebieten der Loisach-Kochelsee-Moore (Rundweg 1 vom Kloster in Richtung Loisach folgen).
Es handelt sich um eine alte Scheune, die heute als Vogelbeobachtungshütte dient. Von November bis März bietet das Zentrum für Umwelt und Kultur Benediktbeuern an Samstagen von 13.30 – 15.30 Uhr (Stand März 2020) die Möglichkeit, Vögel aus nächster Nähe zu beobachten. Hinter der Scheune liegt der große Vogelgarten, wo die Vögel im Winter viele Futterplätze finden. Der Garten ist durch Holzzäune geschützt, so daß die Vögel ungestört sein können. In den Zäunen befinden sich Sehschlitze, durch die man die Vögel sehen und fotografieren kann. Auch überdachte Sitzgelgenheiten sind vorhanden. Es fließt ein kleiner Bach durch den Garten, so daß man mit etwas Geduld einen Eisvogel zu Gesicht bekommt, der dort regelmäßig fischt.

Eisvogel

Zum Beobachten der Vögel ist die Vogelstation ideal. Zum Fotografieren war es eher durchwachsen, da die Glasscheiben, durch die ich fotografiert habe, ziemlich schmutzig waren. Es gibt auch einige runde Löcher ohne Glasscheibe, die allerdings für ein großes Objektiv recht eng sind. Sehr schön ist, daß viele Vögel relativ nah herankommen, so daß auch ein kleines Objektiv ausreichen kann.
Leider ist die Hütte so ausgerichtet, daß man die meiste Zeit Gegenlicht hat, was zum Fotografieren auch nicht besonders gut ist. Trotzdem konnte ich das ein oder andere schöne Bild machen.
Zu sehen sind neben Eisvogel und Grünfink viele Vogelarten, von denen ich euch hier einige zeigen möchte:

Rotkehlchen

Moosmühle Vögel

Kohlmeise

Moosmühle Vogelstation Benediktbeuern

Schwanzmeise

Vogelstation Moosmühle

Goldammer

Vögel beobachten Moosmühle

Blaumeise

Vogelbeobachtung Moosmuehle

Gimpel

Vogelhütte Moosmuehle

Bergfink

Vögel Moosmühle

Buntspecht

Vogelhütte Benediktbeuern

Feldsperling

Vögel fotografieren Moosmuehle

Haussperling

Moosmühle Vögel fotografieren

Hier noch einige Infos zum Grünfink

Grünfinken (oder auch Grünlinge) sind 14 bis 16 cm große und sehr hübsche Vögel, die man in Parks, an Waldrändern und auf Friedhöfen häufig sieht.
Verbreitet sind Grünfinken in ganz Eurpa, in Nordafrika und in Teilen von Asien. Ihren Namen tragen sie natürlich wegen ihrem grünen Gefieder, wobei die Flügelchen an den Seiten grüngelblich sind und im Verlauf nach hinten dunkelgrau werden (Siehe Bild unten). Der Schnabel ist typisch für Finken kräftig und auch das Köfpchen sieht kräftig und kompakt aus.

Grünfink

Männchen und Weibchen sind eigentlich recht gut auseinander zu halten. Die Herren tragen graugrün an der Oberseite und gelbgrün an der Unterseite. Sie haben insgesamt das auffälligere Federkleid. Grünfink Weibchen sind insgesamt matter gefärbt und sie sind leicht längs gestrichelt. Das Gefieder der Weibchen ist oben braun und an der Unterseite grau-grünlich.

Grünfink Weibchen

Grünfink Weibchen

Auf dem Speiseplan steht Verschiedenes. Hagebutten gehören zu seinem Leibgericht, aber der Grünfink mag auch andere Beeren und Früchte, Knospen und Samen. Man sieht ihn auch an Futterstellen häufig, wo er den Chef markiert, so daß andere Vögel lieber das Weite suchen.

-Steckbrief Grünfink:

Name: Grünfink
Wissenschaftlicher Name: Chloris chloris
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes) ‎
Familie: Finken (Fringillidae)
Gattung: Grünfinken (Chloris)
Art: Grünfink
Größe: 14 bis 16 cm
Gewicht: 32 g
Lebenserwartung: 5 Jahre
Lebensraum: Waldränder, Parks, Friedhöfe, Alleen, Dörfer, Städte
Nahrung: Sämereien, Knospen, Beeren
Zugverhalten: in Deutschland meistens Standvogel, sonst auch Zugvogel
Paarungszeit: April bis Juni
Brutverhalten: 2 Bruten pro Jahr mit 4 bis 6 Eiern