Vogelbilder - meine persölichen Lieblingsfotos

1: Choliba-Kreischeule

Sandra Wäschenfelder

Die Choliba-Kreischeule "Lina" auf diesem Bild habe ich bei einem Fotoworkshop im August 2020 aufnehmen könnnen. Sie gehört der Fototrainerin Rosl Rössner, die den Kurs leitete. Zusammen verbrachten wir zwei interessante Tage mit Eulen und Greifvögeln auf Burg Guttenberg. Es entstanden nicht nur schöne Bilder, wir erfuhren von den Falknerinnen und Falknern auch viel wissenswertes über die Vögel.
Leider meinte es das Wetter nicht besonders gut mit uns, so daß uns am zweiten Tag Starkregen heimsuchte. Aber auch schlechtes Wetter kann beim Fotografieren tolle Motive liefern. Ich mag das Foto von dem tropfnassen Uhu auf dem folgenden Bild sehr gerne:

2: Uhu im Regen

Sandra Wäschenfelder

3: Eisvogel

Eisvögel sind von Natur aus eher scheue Zeitgenossen. So ist es nicht einfach, einen Eisvogel ausfindig zu machen und zu fotografieren. Die beste Methode ist wohl, sich in einem Tarnzelt oder einer Vogelbeobachtungshütte zu platzieren.

Sandra Wäschenfelder

Manchmal kann das Vorhaben einen Eisvogel zu fotografieren etwas frustrierend sein. Aber wenn nur ein einziges Bild gelingt, ist es die Zeit wert. An einem verregneten Tag im Oktober wartete ich fast den ganzen Tag, bis er einmal kurz auftauchte. Seine einzige Aktion an diesem Tag vor der Kamera könnt ihr hier sehen:

Sandra Wäschenfelder

4: Lannerfalke im Flug

Daß dieses Bild gelungen ist, wundert mich selbst. Falken sind extrem schnelle Flieger, so daß es schwer ist, ihnen mit der Kamera zu folgen. Eher aus Zufall habe ich diesen Falken hier "erwischt". Um so größer war die Freude, als ich die Bilder ausgewertet habe und feststellen konnte, daß es tatsächlich scharf ist.

Sandra Wäschenfelder

5: Rotkehlchen

Rotkehlchen sind nicht sonderlich scheu und lassen sich sehr gut beobachten und fotografieren. In der Nähe von Futterstellen, in Parks oder auf Friedhöfen sind sie so gut wie immer zu finden. Ich finde sie einfach bezaubern und kann gar nicht genug Rotkehlchenbilder haben. Dieses hier mag ich am liebsten. An diesem Tag wollte ich eigentlich Schwanzmeisen vor die Kamera bekommen, die ich an dieser Stelle schon öfter gesehen hatte. Allerdings ließen sich diese nicht blicken. Aber ein kleines Rotkehlchen war bereit sich ablichten zu lassen und der Tag war gerettet.

Sandra Wäschenfelder

6: Steinwälzer auf Nordstarnd

Die Nord- und Ostsee ist von München aus nicht besonders schnell zu erreichen. Aber meine Urlaube verbringe ich gerne dort, weil die Vogelwelt am Meer eine ganz andere ist als bei uns in Süddeutschland. Diese Steinwälzer habe ich im Herbst 2020 auf Nordstrand am Holmer Siel gefunden. Ich war sehr verwundert darüber, wie nah man an diese kleinen Vögel herankommt. Sie ignorierten meine Anwesenheit stoisch.

Sandra Wäschenfelder

7: Junge Inkaseeschwalbe

Ab und zu besuche ich auch Zoos und Wildparks, um Vögel zu fotografieren. Im Zoo Augsburg habe ich diese junge Inkaseeschwalbe gefunden. Sie lebt zusammen mit vielen anderern Vögeln in einer großen Freiflugvoliere, in der man sie in Ruhe beobachten und fotografieren kann.

Sandra Wäschenfelder

8: Schwarzkehlchenfamilie auf Kreta

Während meinem Urlaub auf Kreta im Mai 2019 hatte ich das erste mal die Gelegenheit, Vögel in freier Natur zu fotografieren und bin seitdem nicht mehr davon losgekommen. Im Garten unseres Ferienhauses tauchte eine Schwarzkehlchenfamilie auf und besuchte mich jeden Tag. Sie badeten im Pool und hüpften direkt vor meiner Nase in der Wiese herum.

Sandra Wäschenfelder

Das Männchen saß meistens in seiner Aussichtspalme und beobachtete seine zwei Jungen von oben, während diese im Pool plantschten.

Sandra Wäschenfelder

9: Rotmilan

Der Rotmilan ist für mich einer der schönsten Greifvögel, die bei uns vorkommen. Dieses Exemplar habe ich über einem Feld aufnehmen können, auf dem ein Traktor gerade die Erde umgrub. Er hatte es wohl auf etwas Essbares abgesehen, das dadurch an die Oberfläche befördert wurde.

sandra wäschenfelder

10: Lachmöwe im Sturzflug

Diese Lachmöwe hier hatte es ganz offensichtlich auf einen besonderen Leckerbissen im Wasser abgesehen, denn sie verbrachte lange Zeit und viele Fehlversuche damit, immer wieder ins Wasser zu stoßen und ohne Erfolg auf Beute wieder heraus zu kommen. Gespannt wartete ich ab, was wohl das Objekt ihrer Begierde sein mochte. Als sie endlich erfolgreich war und damit aus dem Wasser heraus kam, musste ich sehr lachen. Es handelte sich um ein olles braunes Blatt, was auch sogleich als ungenießbar eingestuft und wieder ausgespuckt wurde.

Sandra Wäschenfelder