Uferschnepfe

uferschnepfe

Die Uferschnepfe ist ein relativ großer Watvogel mit einer Flügelspannweite von bis zu 75 cm. Weibchen sind meistens größer und schwerer als Männchen und werden bis zu 45 cm groß. Außerdem haben Weibchen einen etwas längeren Schnabel.
Das Brutgebiet der Uferschnepfe reicht von Island bis Ostsibirien. Überwintert wird in Europa, Afrika, dem Mittleren Osten und Australien. Die Uferschnepfe brütet bevorzugt auf Feuchtwiesen und feuchten Weiden, aber auch in Hochmooren und Niedermooren. In Steppengebieten findet man sie in feuchten, grasbewachsenen Senken. Den Winter verbringen die Vögel in Feuchtgebieten.
Die Uferschnepfe ernährt sich von Insekten, Spinnen, Krebstieren, Weichtieren und Würmern. Zur Zugzeit und im Winterquartier fressen ausgewachsene Uferschnepfen auch Reiskörner. Manche Teilpopulationen ernähren sich im Winter beinahe rein pflanzlich.
Die Vögel stochern mit ihrem langen Schnabel im Boden herum, wo sie mit Hilfe der drucksensiblen Schnabelspitze ihre Beute aufspüren.
Gebrütet wird einmal pro Jahr, das Gelege besteht normalerweise aus vier Eiern. Die Küken sind Nestflüchter, sie suchen vom ersten Tag an selbst ihre Nahrung.

-Steckbrief Uferschnepfe:

Name: Uferschnepfe
Wissenschaftlicher Name: Limosa limosa
Ordnung: ‎Regenpfeiferartige (Charadriiformes)
Familie: Schnepfenvögel (Scolopacidae)
Gattung: Pfuhlschnepfen (Limosa)
Art: Uferschnepfe
Größe: 35 bis 45 cm
Gewicht: 160 bis 500 g
Lebenserwartung: bis 18 Jahre
Lebensraum: Feuchtgebiete, Küstengebiete, Wattenmeer, Marschen, Moore
Nahrung: Krebstiere, Insekten, Larven, Spinnen, Würmer
Zugverhalten: Zugvogel
Brutverhalten: 1 Brut pro Jahr mit 4 Eiern