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Feldlerche

Feldlerche

Wie der Name schon vermuten lässt, ist der Lebensraum der Feldlerche eine offene Landschaft. Typisch für die Feldlerche ist ihr Gesang, den sie während dem Flug lauthals von sich gibt. Oft sieht man die Vögel erst nicht, sondern hört nur ihren eindringlichen Gesang vom Himmel klingen. Sucht man den Himmel nach den Lerchen ab, findet man sie oft nur als kleinen Punkt weit oben schweben.
Es handelt sich um kleine Vögel, die etwa 18 cm groß werden und bis zu 45 g wiegen. Mit diesen Maßen sind sie etwas größer als ein Spatz und ähnlich unauffällig gefärbt. Das Gefieder ist in unterschiedlichen Brauntönen mit schwarzbrauner Strichelung gezeichnet. Feldlerchen-Männchen besitzen eine kleine Federhaube, die sie manchmal aufstellen.
Als Nahrung dienen Insekten, Spinnen, Schnecken und Regenwürmer. Während der Wintermonate werden auch Pflanzenteile und Samen aufgenommen.
Feldlerchen brüten im offenen Gelände auf dem Boden. Das Weibchen scharrt eine bis zu sieben Zentimeter tiefe Mulde, die mit Pflanzenmaterial ausgepolstert wird. Ein Gelege besteht normalerweise aus drei bis fünf Eiern, die etwa zwölf Tage lang allein vom Weibchen bebrütet werden. Die Jungvögel verlassen schon mit sieben bis elf Tagen das Nest, können allerdings erst nach fünfzehn Tagen fliegen. Im Alter von neunzehn Tagen können sie selbstständig nach Futter suchen und vollständig unabhängig werden sie nach etwa einem Monat. Häufig werden zwei Bruten pro Jahr großgezogen.
Gebietsabhängig sind Feldlerchen Standvögel oder Kurzstreckenzieher.

-Steckbrief Feldlerche:

Name: Feldlerche
Wissenschaftlicher Name: Alauda arvensis
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes) ‎
Familie: Lerchen (Alaudidae)
Gattung: Alauda
Art: Feldlerche
Größe: 16 bis 18 cm
Gewicht: 30 bis 45 g
Lebensraum: offenen Landschaften
Lebenserwartung: 10 Jahre
Nahrung: Insekten, Spinnen, Schnecken, Würmer, Pflanzenteile, Samen
Zugverhalten: Standvogel/Kurzstreckenzieher
Brutverhalten: 1 bis 2 Bruten pro Jahr mit 3 bis 5 Eiern